
Donnerstag, 16. April 2026
105. Jahreshauptversammlung
105. Jahreshauptversammlung am 16.04.2026
Die 105. Jahreshauptversammlung des Frohsinn Rot fand am Donnerstag 16. April 2026 im Probelokal statt. Vorstand Martin Schmid begrüßte alle Anwesenden und besonders Herrn Pfarrer Ziellenbach und Bürgermeister Högerle sowie unsere Ehrenmitglieder Elisabeth Maucher, Irmgard Wieland, Paula Manall und unseren Ehrendirigenten Ferdinand Thanner.
Er stellte fest, dass die Versammlung ordnungsgemäß durch zweimalige Ankündigung im Gemeindeblatt mit vollständiger Tagesordung bekannt gemacht und somit beschlussfähig einberufen wurde.
Die Anwesenheitsliste zeigte 35 Versammlungsteilnehmer auf.
Zu Beginn der Versammlung stellte er die Tagesordnung vor:
1. Bericht des Vorstands
2. Bericht des Schriftführers
3. Kassenbericht
4. Dirigentenbericht
5. Entlastungen
6. Wahlen
7. Ehrungen
8. Verschiedenes
Bei der nachfolgenden Totenehrung gedachte er unserem im April 2025 verstorbenen fördernden Mitglied Ludwig Ruchti.
1. Bericht des Vorstands
In seinem Bericht stellte Martin Schmid fest, dass das Vereinsjahr 2025 deutlich gezeigt habe, dass die Chorgemeinschaft lebendig, musikalisch vielseitig und kameradschaftlich fest verwurzelt sei.
Er hob als musikalischen Höhepunkt das Konzert im Oktober unter dem Motto „Modern und querbeet“ hervor, zu dem wir den Männerchor „Kirchenchor Bühl“ als Gäste begrüßen konnten. Sein besonderer Dank galt dem gemeinsamen Chorleiter Ferdinand Thanner, der es meisterhaft verstanden habe, ein Programm zusammenzustellen, das beide Chöre forderte und gegenseitig perfekt ergänzte. Dass etliche Sänger in beiden Ensembles aktiv seien, habe das Konzert zu einem echten Fest gemacht.
Ein weiterer Höhepunkt sei das Adventskonzert in der Turnhalle gewesen, das unter der Federführung des MV Rot stattfand. Alle seien von der weihnachtlichen Stimmung in der voll besetzten Halle überwältigt und die Resonanz des Publikums durchweg positiv gewesen.
Martin Schmid führte aus, dass wir als Chorgemeinschaft natürlich auch das Kirchenjahr musikalisch begleitet haben. Er sagte, dass die wegen der laufenden Kirchenrenovation im Gemeindehaus stattfindenden Gottesdienste einen Rahmen bilden, der uns in gewisser Weis noch enger zusammenrücken lasse.
Er erinnerte an die kirchlichen Ehrungen des Cäcilienverbandes im Mai 2025, bei denen langjährige Sängerinnen und Sänger im Rahmen eines Gottesdienstes ausgezeichnet wurden. Herausragend sei die Ehrung von Ferdinand Thanner für die 40-jährige Tätigkeit als kirchlicher Chorleiter. Martin Schmid dankte ihm dafür, dass er durch seinen Einsatz das Fundament der musikalischen Arbeit schaffe.
Martin Schmid berichtete anschließend aus den 3 Sitzungen des Ausschusses. Zum Entwurf einer überarbeiteten Satzung wurde eine Arbeitsgruppe initiiert, die nach 2 Sitzungen dem Ausschuss einen Entwurf vorlegen konnte. Dieser solle im weiteren Verlauf des Abends zur Abstimmung gebracht werden.
Zum Abschluss seines Berichts richtete Martin Schmid Dankesworte an die Besucher unserer Veranstaltungen und die Spender. Er dankte der bürgerlichen Gemeinde für die Unterstützung und der Kirchengemeinde für die anteilige Übernahme der Chorleiterkosten.
Ein herzliches Dankeschön galt auch den Chorsängerinnen und -sängern und abschließend dem Chorleiter und Ehrendirigenten Ferdinand Thanner, dem er als Zeichen der Wertschätzung für die geleistete Arbeit ein kleines Geschenk überreichte.
Aus der Versammlung wurden zu diesem Bericht keine Fragen gestellt.
2. Bericht des Schriftführers
Anschließend verlas Schriftführer Lothar Miller das Protokoll des Jahres 2025.
Kein Versammlungsteilnehmer hatte dazu eine Frage.
3. Kassenbericht
In seinem Kassenbericht musste Kassierer Ernst Russ einen leichten Rückgang des Kassenbestands von 33240€ auf 31515€ vermelden.
Fragen aus der Versammlung kamen nicht auf.
Die Kassenprüfer Irmgard Wieland und Georg Miller bescheinigtem ihm eine tadellose Kassenführung.
4. Dirigentenbericht
Ehrendirigent Ferdinand Thanner sprach von einem umfangreichen Programm, das 2025 zu bewältigen gewesen sei. Er lobte die Vielfalt und die Offenheit des Chores für Neues. Mit den Leistungen des Chores zeigte er sich zufrieden und meinte, damit könne „man sich sehen lassen“. Er freue sich, dass immer wieder Solisten und Instrumentalisten die Konzerte und Auftritte bereichern.
Neben den weltlichen Auftritten sei die Chorgemeinschaft sehr aktiv beim Kirchengesang.
Für Herbst 2026 plane er ein „Projekt“, zu dessen Vorbereitung sehe er am 21.4.26 eine Besprechung vor, zu der alle Interessierten eingeladen seien. Als Vereinsmotto könne hier durchaus „Frohsinn“ gelten.
In der Quote des Probenbesuchs mit 76% zeige sich das starke Interesse der Chormitglieder. Für fleißigen Probenbesuch konnte er die Fahrgemeinschaft Adelheid Müller und Joachim Schmid auszeichnen.
Ferdinand Thanner dankte allen Sängerinnen und Sängern für die Zusammenarbeit.
5. Entlastungen
Für die Entlastung der Vorstandschaft trat Bürgermeister Högerle ans Rednerpult. Seiner Meinung nach zeige sich die Stabilität des Vereins allein schon an den langjährig agierenden Verantwortlichen der Vereinsführung. Er lenkte den Blick zur 750 jährigen Jubiläum der Gesamtgemeinde Burgrieden und rief alle dazu auf, sich aktiv an diesem Jubiläumsjahr zu beteiligen.
Auch zu der geplanten Sanierung der Schule und der Halle in Rot gab er einen Ausblick: besonders die Bewirtungssituation solle überarbeitet werden.
Seinem abschließenden Antrag auf Entlastung der Vorstandschaft stimmten die Versammlungsmitglieder in offener Abstimmung einstimmig zu.
6. Wahlen
Bei den nachfolgenden Wahlen übernahm BM Högerle die Leitung zur Wahl des 1. Vorsitzenden. Der bisherige Vorsitzende Martin Schmid stellte sich wieder als Kandidat zur Wahl, weitere Vorschläge aus der Versammlung gab es nicht. Martin Schmid wurde daraufhin in offener Abstimmung einstimmig für weitere 2 Jahre zum 1. Vorsitzenden gewählt.
Die Leitung der nachfolgenden Wahlen übernahm Martin Schmid.
Als 2. Vorsitzende stellte sich Karola Russ erneut zur Wahl. Auch sie wurde ohne weitere Kandidaten in offener Abstimmung einstimmig wiedergewählt.
Den selben Verlauf hatte die Wahl des Schriftführers, wo Lothar Miller ohne weitere Kandidaten in offener Abstimmung einstimmig wiedergewählt wurde.
Als Kandidatin für das Amt der Kassenwartin ließ sich Miriam Kunz aufstellen. Sie wurde von der Versammlung in offener Abstimmung ohne weitere Kandidaten einstimmig als Nachfolgerin von Ernst Russ gewählt.
Eine Änderung gab es aus bei der Besetzung des aktiven Beirats. Hier schied Dietmar Otto auf eigenen Wunsch aus. An seiner Stelle ließ sich Ernst Russ auf die Kandidatenliste setzen. Ohne weitere Kandidaten wählte die Versammlung daraufhin in offener und einstimmiger Wahl en bloc den aktiven Beirat:
Monika Moosmayer, Adelheid Müller, Sonja Hunger, Michael Denzel, Claudia Kutz, Waltraud Wieland und Ernst Russ.
Der passive Beirat besteht nach offener einstimmiger Wahl weiterhin aus den Mitgliedern Harald Frick und Bernhard Schmid.
Zum Abschluss der Wahlen verabschiedete Vorstand Martin Schmid das Beiratsmitglied Dietmar Otto, der 20 Jahre im Ausschuss tätig war: ab 2006 zunächst als Vertreter der passiven Mitglieder, ab 2008 als aktives Beiratsmitglied. Zudem kümmere er sich seit Jahren um die Getränke im Probelokal und wird dies auch nach seinem Ausscheiden aus dem Beirat weiterhin machen.
Dankesworte richtete er an Erst Russ, der seit 2006 in der Vorstandschaft tätig war: erst als Schriftführer, dann ab 2015 als Kassenwart. Martin Schmid hob hervor, dass er sich mehrmals zur Wiederwahl zur Verfügung habe, weil sich in den Vorjahren keine Nachfolgelösung ergeben hatte. Besonders freue er sich, dass Ernst Russ weiterhin im Ausschuss in das Vereinsmanagement einbringe.
7. Ehrungen Bei den folgenden Ehrungen konnte Ferdinand Thanner die Ehrung von Vorstand Martin Schmid für 25 Jahre Chorgesang im Frohsinn Rot ehren. Martin Schmid war 2000 als passives Beiratsmitglied in das Chormanagement eingestiegen, begann dann 2001 als aktiver Sänger und wurde bereits im Jahr darauf 2002 zum 1. Vorsitzenden des Vereins gewählt.
Vorstand Martin Schmid durfte daraufhin Tenorsänger Joachim Schmid ebenfalls für 25 Jahre Chorgesang beim Frohsinn Rot ehren. Er hob seine Zuverlässigkeit und seinen sehr guten Probenbesuch heraus, man könne sagen „Wenn die Probe beginnt, bist du da!“ Darüber hinaus ist Joachim Schmid seit vielen Jahren der „Baumorganisator“ für die Hallendekoration bei Festen.
Für 30 Jahre Chorgesang konnten Martin Schmid die Altsängerin Adelheid Müller und die Sporanistin Monika Moosmayer mit der silbernen Ehrennadel des OCV auszeichnen.
Adelheid Müller war schon 1978 für 1 Jahr im Verein, machte dann eine Pause und kam 1996 wieder dazu. Sie begann im Sopran, wechselte dann 2008 in den Alt. Seit 2002 ist sie als Beiratsmitglied an der Vereinsführung beteiligt und sorgt für die Sauberkeit im Probelokal.
Moni Moosmayer ist seit 1996 aktive Sängerin und wirkt seit 2000 im aktiven Beirat mit. Sie kümmert sich seit vielen Jahren um die Geburtstagsgeschenke und erinnert die festgelegten Abordnungen an ihre Geburtstagsbesuchstermine. Und zudem sorgt sie mit der Organisation des Vespers zuverlässig dafür, dass nach den Singstunden keiner sein Bier auf den nüchternen Magen trinken muss.
Martin Schmid dankte im Namen der Chormitglieder für 30 Jahre treue Mitgliedschaft und Chorgesang Und für viele Jahre wertvolle Arbeit im Beirat und ganz besonders für den persönlichen unermüdlichen Einsatz für das ganze „Drumherum“.
9. Verschiedenes
Pfarrer Ziellenbach griff das zuvor gefallene Wort „Zufriedenheit“ auf. Diese Zufriedenheit sorge für die langjährige Kontinuität, weil der Chor ein Stück „Heimat“ gebe. Er dankte den Chorsängerinnen und den Sängern, dem Dirigenten Ferdinand Thanner und der gesamten Vorstandschaft für diese Beständigkeit und Verlässlichkeit.
In seinem Ausblick zeigte Martin Schmid auf, wir auf dem Dorffest wieder mit einem Weizenbierstand vertreten sein werden und zudem den Gottesdienst sonntags umrahmen. Ein Vereinsausflug sei zum 1.8.26 am Anfang der Sommerpause, das Grillfest zum Ende der Sommerpause am 5.9.26 und das Herbstkonzert am 17.10.26 mit dem MGV Cäcilia Schnürpflingen geplant. Einen Hoffnungsschimmer zeichnete er damit auf, dass das vorweihnachtliche Singen und Musizieren am 13.12.26 wieder in der Kirche stattfinden kann.
Auch er erinnerte an das Jubiläumsjahr 750 Jahre Burgrieden in 2027, in dem es nicht ein einziges zentrales großes Fest, sondern mehrere Veranstaltungen und Aktionen das ganze Jahr über geben solle. Eine erste Besprechung habe stattgefunden, bei der Karola Russ und Evi Landthaler den Frohsinn vertreten haben.
Die Sanierung der Turnhalle ist geplant. In diese Planungen sind wir als Nutzer der Halle mit eingebunden. Eine der innovativsten Ideen aus dem ersten Treffen mit dem Planer sei die Umgestaltung der Bewirtung durch einen Anbau Richtung Garten, aus dem sowohl der Garten als auch die Halle bedient werden könnten.
Zum Abschluss dankte Martin Schmid seinen Mitstreitern in der Vorstandschaft, der Gemeinde für die kostenlose Überlassung des Probelokals sowie der Kirchengemeinde für die anteilige Übernahme der Dirigentenentlohnung.
Martin Schmid schloss die Versammlung um 21:18 Uhr.
Sonntag, 14. Dezember 2025
Adventsmusik
Wegen der andauernden Renovierung der Kirche veranstaltete der MV Rot das Adventskonzert in der Turnhalle.
Wir zogen im Kerzenschein zum Lied „Singe im Advent“ in die weihnachtlich geschmückte Halle ein. Nach dem Lied „Schlummernde Welt“ von Michael Hadyn folgte die Weihnachtskantate „There is a light“ von Lorenz Maierhofer. Mit dem „Walk to Bethlehem“ von Ruth Morris Gray und dem bekannten „The little Drummerboy“ im Satz von Katherine Davis schlossen wir unseren Konzertteil mit „O du fröhliche“ ab.
Im darauf folgenden Programmteil des MV Rot bekamen die Zuhörer weihnachtliche Melodien zu Gehör. Das bekannte „Baba Yetu“ (Swahili für „Vater unser“) von Christopher Tin kam bei den Zuhörern besonders gut an.
Den Abschluss des Konzerts gestalteten der MV Rot und der Frohsinn Rot gemeinsam mit der Kantate Bethlehem von Kurt Gäble. Darin zeigt der „Stern über Behtlehem“ den Hirten den Weg in die „Kleine Stadt Bethelehem“, wo dann „In der Nacht von Bethlehem“ das Wunder geschah.
Mit dem gemeinsam mit den Konzertbesucherinnen und -besuchern gesungenen „Macht hoch die Tür“ schlossen wir den musikalischen Teil des Abends.
Anschließend waren alle zu Gesprächen bei Glühwein und Stollen eingeladen.
Samstag, 11. Oktober 2025
Chorkonzert am 11. Oktober 2025
Ein lebhaftes und abwechlungsreiches Konzert mit musikalisch und räumlich weit gestreuten Beiträgen aus mehreren Jahrhunderten konnten die Besucher des Chorkonzerts des Frohsinn Rot am 11. Oktober 2025 erleben.
Vorstand Martin Schmid begrüßte zu Beginn BM Frank Högerle, unser Ehrenmitglied Liesel Maucher und unseren aktiven Ehrendirigenten Ferdinand Thanner ebenso wie unseren Gastchor, den Kirchenchor Bühl. Er kündigte ein Konzert unter dem Motto „nostalgisch und modern“ an, in dem bewusst ein Bogen über einige musikalische Epochen geschlagen werde und er versprach den Konzertbesuchern, dass sie sicher beim ein oder anderen Lied in Erinnerungen schwelgen würden.
Den ersten Teil des Konzherts begann der Frohsinn Rot mit „Willkommen euch allen hier beinand!“ Gabi Miller kündigte auf lebhafte und anschauliche Weise die nachfolgenden Lieder „Come all who thirst“ und „Lean on me“ an. Beim Lied „Sitzt a kleins Vögele im Tannawald“ wurde die im Lied erwähnte Nachtigall von Masako Turan auf der Querflöte vertont.

Darauf folgend konnte Vorstand Martin Schmid zwei langjährige Sängerinnen für ihr Engagement beim Chorgesang ehren. Die Sopranistin Paula Manall kann seit dem Beginn ihrer Mitgliedschaft 1970 auf 55 Jahre Chorgesang zurückblicken. Die Altsängering Irmgard Wieland wurde ebenfalls für 55 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt. Beide erhielten eine Urkunde des Vereins und ein Geschenk.

Den Abschluss des ersten Programmteils bildete das Stück „Vom Flügel eines Engels berührt“ und das „Wanderliederpotpourri“, bei dem auch die Besucher mit einstimmen durften.
Gleich darauf brachte der Kirchenchor aus Bühl seine Liedvorträge zum Vortrag. Beginnend mit den Acapella-Vorträgen von „Es löscht das Meer die Sonne aus“ von Friedrich Silcher und dem bekannten "Morgenrot" folgte das Reinhard Meys „Über den Wolken“ das von Jörg Zukunft am Klavier und Christoph Walter am Schlagzeug sowie Lothar Miller auf der Gitarre begleitet wurde. Ebenso musikalisch unterstützt wurde der Männerchor bei Drafi Deutschers „Marmor, Stein und Eisen bricht“.
Nach einer kurzen Pause folgten „Griechischer Wein“ von Udo Jürgens und die „Kaperfahrt“, deren aus dem Film „Fluch der Karibik“ bekanntes Motiv die Zuhörer richtig mitriss. Mit dem Lied "Santiano" von der gleichnamigen Band und „Ade, ade“ konnten die Bühler Sänger diesen Schwung mit in den Endspurt ihrer Vorträge nehmen. Für die vom Publikum eingeforderte Zugabe hatten die Kirchenchorsänger „Das erste Bier muss zischen“ vorbereitet.
Danach gesellte sich die Sängerschar vom Frohsinn Rot zum Kirchenchor Bühl, um zusammen den Männerchor „Muss i denn zum Städtele hinaus“ mit Frauchenchor-überstimmen vorzutragen.
Den Abschluss machten dann der Frohsinn Rot begleitet von Christoph Walter und Jörg Zukunft mit dem spanischen Kinderlied „Un poquito cantas“ und dem weltbekannten „Butterfly“ von Daniel Gerard. Auch das folgende jamaicanische „Come missa tallyman“ und der fröhliche Marsch „Alte Kameraden“ von Carl Teike haben es zu weitreichender Berühmtheit gebracht.
Nach den abschließenden Dankesworten an die Mitwirkenden und Helfer schloss der Frohsinn Rot den musikalischen Teil des Abends sehr lokal mit den Dorfrockern und ihrem „Im Dorf wo ich geboren bin“ ab. Die von den begeisterten Zuhörerinnen und Zuhörern geforderte Zugabe wurde mit Elvis Presleys „I can’t help falling in love“ erfüllt.
Anschließend bleiben noch teils bis in die frühen Morgenstunden viele Besucher und Chormitglieder zu netten Gespräche in geselliger Runde.
Samstag, 6. September 2025
Ausflug zum Freilichtmuseum Beuren und ins Alte Lager nach Münsingen
Am Samstag den 6. September 2025 machten wir uns morgens um 8 auf in Richtung Nürtingen zum Freilichtmuseum Beuren. Bei der Führung dort erfuhren wir, dass es das jünsgste von sieben regionalen Freilichtmuseen in Baden-Württemberg ist, 1995 eröffnet wurde und 24 alte Gebäude aus dem Raum Mittlerer Neckar und der Schwäbischen Alb präsentiert. Die einstündige Führung konnte nur einige wenige Gebäude präsentieren. Dort war dann aber dank der Schilderungen der Führerin direkt nachvollziehbar, wie beschwerlich das Leben auf der Schwäbischen Alb war. Und wie reich beschenkt dagegen die Bauern und Dörfer am Neckar waren.


Das ehemalige Fotoatelier Hofmann aus Kirchheim unter Teck, in dem sich schon Hermann Hesse fotografieren ließ, schloss den Rundgang ab. Es ist eines der wenigen in Europa erhaltenen freistehenden Tageslicht-Fotoateliers. Es wurde ins Freilichtmuseum aufgenommen, weil sicht dort auch die reichen Bauern fotografieren ließen.

Nach der Führung trafen wir uns am Bus, um uns mit belegten Wecken und Brezeln sowie Kaffee und Kuchen für den Rest des Tages zu stärken.
Danach ging die Fahrt weiter ins Albgut im ehemaligen "Alten Lager" bei Münsingen. Dort führte uns die aus Funk und Fernsehen bekannte und zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin Rita Goller durch das ehemalige Kasernenareal.

Zu Zeiten des Königreichs Württemberg wurde unter König Wilhelm II. 1895 die Militär- und Kasernenanlage „Altes Lager“ in Münsingen erbaut. Dort waren zeitweise bis zu 15.000 Soldaten stationiert. In beiden Weltkriegen waren Kriegsgefangene im "Alten Lager" untergebracht. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren jahrzehntelang französische Truppen im "Alten Lager" stationiert, ab 1957 durfte dort auch die deutsche Bundeswehr Manöver durchführen. Am 1. August 1992 wurde es der Bundeswehr übergeben, da die Französische Armee ihre stationierten Truppen aus dem wiedervereinigten Deutschland abzog. Der Truppenübungsplatz Münsingen wurde Ende 2005 geschlossen. Das "Alte Lager" ist heute eines der größten Kulturdenkmäler Baden-Württembergs. Im Jahr 2015 übernahm Franz Tress das denkmalgeschützte Gelände und möchte es mitsamt den 140 historischen Gebäuden als Albgut zu neuem Leben erwecken. Nach der sehr informativen Führung konnte sich jeder auf dem Sommerfest umsehen und die kleinen Geschäfte besuchen.
Auf der anschließenden Rückfahrt machten wir in Oberdischingen im Gasthof Greiff einen Zwischentop zum wohlverdienten Abendessen. Nach der Ankunft in Rot blieben noch einige auf der Bank in Moosmayers Hof sitzen und ließen sich das Abschlussbier bzw. -eis schmecken.
Dienstag, 15. Juli 2025
Außerordentliche Mitgliederversammlung am Sonntag, 27.07.2025 um 10.00 Uhr
Am Sonntag, den 27.07.2025 findet um 10:00 Uhr
im Probelokal (Am Bach 11 in 88483 Burgrieden-Rot)
eine außerordentliche Mitgliederversammlung statt.
Tagesordnung:
1. Vorstellung und Beschlussfassung über Änderungen der am 15.03.2025 neugefassten Satzung.
Durch das Registergericht wurde die am 15.03.25 beschlossene Satzung in folgenden Punkten beanstandet:
§ 8 Abs. 1 Nr. 1
§ 9 Abs. 2
§ 9 Abs. 5 Nr. 1
Nachfolgend sind der bisher beschlossene Satzungstext der entsprechenden Paragrafen
und der nun neu formulierte Text im Wortlaut gegenübergestellt:
§ 8 Abs. 1 Nr. 1
§ 9 Abs 2.
§ 9 Abs 5. Nr. 1
Sonntag, 18. Mai 2025
Ehrungen des Cäcilienverbandes
Die Chorgemeinschaft Rot ist gleichzeitig Kirchenchor der Kirchgemeinde St. Georg Rot. Es werden im Jahresverlauf nahezu alle Festgottesdienste chorisch mitgestaltet. In einem vom Chor musikalisch festlich gestalteten Gottesdienst im Roter Gemeindehaus konnten nun am 18. Mai 2025 verdiente langjährige Sängerinnen und Sänger Ehrungen des für Kirchenmusik zuständigen Cäcilienverbandes entgegennehmen. Pfarrer Stefan Ziellenbach überreichte den Jubilaren am Ende des Gottesdienst mit reichlich Dankesworten die entsprechenden Urkunden und Ehrenzeichen.
Für 25 Jahre wurden geehrt: Monika Moosmayer, Adelheid Müller und Ingeborg Gaub-Nattenmiller, für 30 Jahre Evi Landthaler. Über 40 Jahre singt Lothar Miller.
Einen Ehrenbrief des Bischofs erhielten die Sängerinnen Elisabeth Maucher für 50 sowie Irmgard Wieland und Paula Manall gar für bemerkenswerte 55 Jahre Sängertätigkeit.
Chorleiter Ferdinand Thanner wurde für seine gesamte Chorleitertätigkeit, die 1984 beim Kirchenchor Schemmerhofen begann, für 40 Jahre ausgezeichnet. Er ist seit über 30 Jahren in Rot tätig und hat seit 1996 auch den Kirchenchor Bühl unter seiner Leitung.

Nach dem Gottesdienst waren alle Sängerinnen und Sänger samt Partner zu einem Stehempfang ins Probelokal eingeladen.
Samstag, 15. März 2025
Überarbeitete Vereinssatzung verabschiedet
Bei der Mitgliederversammlung am 15.03.25 wurde von den anwesenden Vereinsmitgliedern einstimmig eine überarbeitete und zeitgemäße Vereinssatzung verabschiedet.
Ein Klick auf das Bild öffnet den kompletten Satzungstext (PDF):

Freitag, 27. Dezember 2024
Winterzauber
"Zwischen den Jahren" am 27. Dezember 24 waren die Chorsängerinnen und -sänger samt Anhang eingeladen zum "Winterzauber". Eine wackere Gruppe traf sich beim Probeloak und wanderte dann zu Wielands, wo der schöne Christbaum und die große Krippe mit Egli-Figuren ausgiebig gelobt wurde.


Als Dank für das verdiente Lob gab es eine kunterbunte Auswahl an Likören und selbstgebackene Weihnachtsplätzchen.
Nach einer guten Stunde ging es weiter nach Bühl in die Kirche. Auch dort fanden wir eine schön gestaltete Krippe vor.

Wie der Zufall es wollte, trafen wir auf Markus Ludwig, der uns an der Orgel bei Weihnachtsliedern begleitet und uns mit einer schwungvollen Improvisation aus der Kirche entließ. Von der Kirche ging es ein paar Schritte weiter zur Chrisbaumverkaufshütte, wo schon ein Feuerfass und der Grill Wärme spendeten.
Auf diesen Grill kamen dann umgehend Steaks und Schinkenwurst, die dann hervorragend zum Glühwein passten. Auf diese Art bestens versorgt, konnten sich die fast 30 Teilnehmer angenehm unterhalten und Weihnachten ausklingen lassen.


