Der Funken der am Funkensonntag, 10. März 2019 um 19 Uhr beim Henkenberg entzündet wird, wirft seine Schatten voraus: um genügend Brennmaterial zu haben, wurden am Samstag 19. Januar in Rot und Bühl die Christbäume eingesammelt.
Bei trockener Kälte um -5°C war das Sammeln recht angenehm, zudem hatten die acht Männer in diesem Jahr mit Sonja und Karola noch Verstärkung aus den Frauenstimmen. Unter Anleitung von Joachim, der die Fahrstunde von Sonja betreute und auf seinen Bulldog aufpasste, übernahmen sie "Zubringerdienste" aus den Nebenstraßen. Auf diese Art war die morgens um 8 begonnene Sammelaktion mit ansehnlichem Ergebnis schon um halb elf beendet, und nach einem kurzen Zwischenstopp im Tennisheim gab es zur Stärkung Leberkäse mit Kartoffelsalat im Probelokal.
Samstag, 19. Januar 2019
Christbaumsammlung
Sonntag, 18. Februar 2018
5. Funkenfeuer vom Frohsinn Rot
Etwa eine Stunde bevor wir am Funkensamstag 17.02.18 morgens gegen 9 Uhr mit dem Aufbau des Funkens begannen, besann sich der bis dahin sehr warm ausgefallene Winter eines Besseren und es begann kräftig zu schneien.In diesem Schneetreiben schichteten wir unter erschwerten Bedinungen und ständigem Schneefall den Funken aus Paletten und den vier Wochen zuvor gesammelten Christbäumen auf.
Knapp 4 Stunden später war das Werk vollendet. Das war auch nötig, denn es wurde immer schwerer, unter der inzwischen auf gut 20cm angewachsenen Schneedecke noch Holz zu finden. Währenddessen wurde mit dem Aufbau einer Hütte zum Getränkeverkauf und für die Funkenwache begonnen, die dann gemeinsam vollendet wurde.
Auf den unwirtlichen Samstag folgte ein schneeloser wenn auch etwas grauer Funkensonntag, der ideale Bedingungen für die gut 150 Funkenbesucher schuf. Die Hungrigen wurden mit Würsten vom Grill und Kartoffelsuppe im Brot gesättigt, die Durstigen mit Getränken, Glühwein und Punsch versorgt.
Kurz nach 18 Uhr wurde nach einem kurzen Feuerwerk der Funken angezündet. Der war vom Tag zuvor noch schneebedeckt und brachte beeindruckende Dampfwolken zuwege. Trotzdem brannte der Funken blitzschnell lichterloh. Die Winterhexe hatte keine Chance und wurde nach knapp einer viertel Stunde von den Flammen erfasst und löste sich in Wohlgefallen auf.
Der Funken brannte bildschön herunter und fiel letztlich nach knapp anderthalb Stunden in sich zusammen. Weil bis dahin auch fast alles ausverkauft war und die Besucher sich zufrieden mit dem Ablauf zeigten, ziehen wir das Resümee: insgesamt eine tolle Sache.
Und weil sich im Verlauf einer Singstunde wegen des Jammerns über die schwere Christbaumsammelarbeit die Mädels bereit erklärt haben, im nächsten Jahr die Christbäume einzusammeln, wird es wohl auch 2019 einen Funken vom Frohsinn geben.
Ein Klick hierher zeigt Eindrücke vom Funkengerüstbau und den beiden Funkentagen...
Samstag, 20. Januar 2018
Christbaumsammlung fürs Funkenfeuer
Am Samstag, dem 20. Januar 2018 war es für die Roter an der Zeit, ihre Christbäume an den Straßenrand zu legen. Dort konnten sie dann bei durchwachsenem Wetter um den Gefrierpunkt von den neun wackeren Sammlern abgeholt und auf den Ladewagen gestapelt werden. Zum Glück durften wir Christbaumsammler uns hier und da bei einem Zwischenstop mit einem Schnäpschen einlegen und konnten uns wieder aufwärmen. Mit einem überaus gut gefüllten Ladewagen kamen wir nach knapp 3 Stunden in Bühl an und stellten den Wagen zum weiteren Trocknen unter.
Danach ging es weiter in Alberts Garten, wo wir in der kuschelig beheizten Hütte (die noch vom Winterzauber stehen geblieben war) den aufgekommenen Hunger stillen konnten.
Samstag, 4. Juni 2016
Ausflug Waldburg - Vom Fass - Straußenfarm
Am Morgen unseres Ausflugs sah es gar nicht mal so gut aus: zuerst regnete es leicht und kurz nach der Abfahrt goss es wie aus Kübeln.
Aber schon bei der Vesperpause unterhalb der Waldburg zeigte sich das Wetter im wahrsten Sinne wohlge-Sonne-n. Nach einem ausgiebigen Vesper fuhren wir zur Firma "vom Fass", wo unsere aus dem Rheinland eingewanderte Führerin schon auf uns wartete.
Nach einer Einführung mit der interessanten Geschichte eines schwäbischen Getränkehändlers, der nach einer irrtümmlichen Fehlbestellung von 20.000 Flaschen Sherry (statt 200,00) ein neues Geschäftsmodell kreierte und erfolgreich in aller Welt an den Markt gebracht hatte, durften wir im Kino Platz nehmen. Dort zeigte uns der Urahn Adrian als Gespenst die Geschichte vom Apfel über den Saft zum Essig, den wir im weiteren Verlauf der Führung immer wieder in weiter veredelter Form probieren durften. Zu diesen Verkostungen stimmten wie dann immer wieder Prosit-Gesänge an. Zum Schluss durften wir in Reifekeller unten noch Weine und Liköre probieren, was unseren Dirigenten Ferdi dazu animierte "Have a nice day" anzustimmen (dieses Lied wurde im weiteren Verlauf des Ausflugs immer wieder gesungen und dürfte somit zu den bestens geprobten Liedern für das Konzert in Baustetten gehören).
Nach der Führung konnten wir im Laden mit fundierter Beratung Liköre, Öle und Essige probieren und für Zuhause einkaufen. Beim Verlassen des Geschäfts sangen wir nochmal "Have a nice day", was uns einen verdienten Applaus und einen 5-Liter-Bag Apfelsaft einbrachte.
Die Führung und der verstärkte Konsum von hochprozentigem hatte müde und schlapp gemacht. Deshalb mussten wieder Tische aufgestellt und gevespert werden.
So gestärkt fuhren wir anderthalb Kilometer weiter zur Straußenfarm Waldburg. Dort führte uns der Besitzer Wolfgang Schmid durch die Farm und zeigte den Lebensweg eines dieser "talentfreien" Tiere von der Eierschale bis zum Kühlschrank. Und von dort konnte man nach der Verkostung dann vom Hofladen auch Straußenfleisch für den Grill oder den Kochtopf mit nach Hause nehmen. Und weil die Leute dort "Have a nice day" noch nicht kannten, brachten wir das Lied ein drittes Mal zum Vortrag.
Nach der reibungslosen Rückfahrt traf man sich noch im Tennisheim zum Ausklang bei Schnitzel, Pommes, Spätzle und Salat.


