105. Jahreshauptversammlung am 16.04.2026
Die 105. Jahreshauptversammlung des Frohsinn Rot fand am Donnerstag 16. April 2026 im Probelokal statt. Vorstand Martin Schmid begrüßte alle Anwesenden und besonders Herrn Pfarrer Ziellenbach und Bürgermeister Högerle sowie unsere Ehrenmitglieder Elisabeth Maucher, Irmgard Wieland, Paula Manall und unseren Ehrendirigenten Ferdinand Thanner.
Er stellte fest, dass die Versammlung ordnungsgemäß durch zweimalige Ankündigung im Gemeindeblatt mit vollständiger Tagesordung bekannt gemacht und somit beschlussfähig einberufen wurde.
Die Anwesenheitsliste zeigte 35 Versammlungsteilnehmer auf.
Zu Beginn der Versammlung stellte er die Tagesordnung vor:
1. Bericht des Vorstands
2. Bericht des Schriftführers
3. Kassenbericht
4. Dirigentenbericht
5. Entlastungen
6. Wahlen
7. Ehrungen
8. Verschiedenes
Bei der nachfolgenden Totenehrung gedachte er unserem im April 2025 verstorbenen fördernden Mitglied Ludwig Ruchti.
1. Bericht des Vorstands
In seinem Bericht stellte Martin Schmid fest, dass das Vereinsjahr 2025 deutlich gezeigt habe, dass die Chorgemeinschaft lebendig, musikalisch vielseitig und kameradschaftlich fest verwurzelt sei.
Er hob als musikalischen Höhepunkt das Konzert im Oktober unter dem Motto „Modern und querbeet“ hervor, zu dem wir den Männerchor „Kirchenchor Bühl“ als Gäste begrüßen konnten. Sein besonderer Dank galt dem gemeinsamen Chorleiter Ferdinand Thanner, der es meisterhaft verstanden habe, ein Programm zusammenzustellen, das beide Chöre forderte und gegenseitig perfekt ergänzte. Dass etliche Sänger in beiden Ensembles aktiv seien, habe das Konzert zu einem echten Fest gemacht.
Ein weiterer Höhepunkt sei das Adventskonzert in der Turnhalle gewesen, das unter der Federführung des MV Rot stattfand. Alle seien von der weihnachtlichen Stimmung in der voll besetzten Halle überwältigt und die Resonanz des Publikums durchweg positiv gewesen.
Martin Schmid führte aus, dass wir als Chorgemeinschaft natürlich auch das Kirchenjahr musikalisch begleitet haben. Er sagte, dass die wegen der laufenden Kirchenrenovation im Gemeindehaus stattfindenden Gottesdienste einen Rahmen bilden, der uns in gewisser Weis noch enger zusammenrücken lasse.
Er erinnerte an die kirchlichen Ehrungen des Cäcilienverbandes im Mai 2025, bei denen langjährige Sängerinnen und Sänger im Rahmen eines Gottesdienstes ausgezeichnet wurden. Herausragend sei die Ehrung von Ferdinand Thanner für die 40-jährige Tätigkeit als kirchlicher Chorleiter. Martin Schmid dankte ihm dafür, dass er durch seinen Einsatz das Fundament der musikalischen Arbeit schaffe.
Martin Schmid berichtete anschließend aus den 3 Sitzungen des Ausschusses. Zum Entwurf einer überarbeiteten Satzung wurde eine Arbeitsgruppe initiiert, die nach 2 Sitzungen dem Ausschuss einen Entwurf vorlegen konnte. Dieser solle im weiteren Verlauf des Abends zur Abstimmung gebracht werden.
Zum Abschluss seines Berichts richtete Martin Schmid Dankesworte an die Besucher unserer Veranstaltungen und die Spender. Er dankte der bürgerlichen Gemeinde für die Unterstützung und der Kirchengemeinde für die anteilige Übernahme der Chorleiterkosten.
Ein herzliches Dankeschön galt auch den Chorsängerinnen und -sängern und abschließend dem Chorleiter und Ehrendirigenten Ferdinand Thanner, dem er als Zeichen der Wertschätzung für die geleistete Arbeit ein kleines Geschenk überreichte.
Aus der Versammlung wurden zu diesem Bericht keine Fragen gestellt.
2. Bericht des Schriftführers
Anschließend verlas Schriftführer Lothar Miller das Protokoll des Jahres 2025.
Kein Versammlungsteilnehmer hatte dazu eine Frage.
3. Kassenbericht
In seinem Kassenbericht musste Kassierer Ernst Russ einen leichten Rückgang des Kassenbestands von 33240€ auf 31515€ vermelden.
Fragen aus der Versammlung kamen nicht auf.
Die Kassenprüfer Irmgard Wieland und Georg Miller bescheinigtem ihm eine tadellose Kassenführung.
4. Dirigentenbericht
Ehrendirigent Ferdinand Thanner sprach von einem umfangreichen Programm, das 2025 zu bewältigen gewesen sei. Er lobte die Vielfalt und die Offenheit des Chores für Neues. Mit den Leistungen des Chores zeigte er sich zufrieden und meinte, damit könne „man sich sehen lassen“. Er freue sich, dass immer wieder Solisten und Instrumentalisten die Konzerte und Auftritte bereichern.
Neben den weltlichen Auftritten sei die Chorgemeinschaft sehr aktiv beim Kirchengesang.
Für Herbst 2026 plane er ein „Projekt“, zu dessen Vorbereitung sehe er am 21.4.26 eine Besprechung vor, zu der alle Interessierten eingeladen seien. Als Vereinsmotto könne hier durchaus „Frohsinn“ gelten.
In der Quote des Probenbesuchs mit 76% zeige sich das starke Interesse der Chormitglieder. Für fleißigen Probenbesuch konnte er die Fahrgemeinschaft Adelheid Müller und Joachim Schmid auszeichnen.
Ferdinand Thanner dankte allen Sängerinnen und Sängern für die Zusammenarbeit.
5. Entlastungen
Für die Entlastung der Vorstandschaft trat Bürgermeister Högerle ans Rednerpult. Seiner Meinung nach zeige sich die Stabilität des Vereins allein schon an den langjährig agierenden Verantwortlichen der Vereinsführung. Er lenkte den Blick zur 750 jährigen Jubiläum der Gesamtgemeinde Burgrieden und rief alle dazu auf, sich aktiv an diesem Jubiläumsjahr zu beteiligen.
Auch zu der geplanten Sanierung der Schule und der Halle in Rot gab er einen Ausblick: besonders die Bewirtungssituation solle überarbeitet werden.
Seinem abschließenden Antrag auf Entlastung der Vorstandschaft stimmten die Versammlungsmitglieder in offener Abstimmung einstimmig zu.
6. Wahlen
Bei den nachfolgenden Wahlen übernahm BM Högerle die Leitung zur Wahl des 1. Vorsitzenden. Der bisherige Vorsitzende Martin Schmid stellte sich wieder als Kandidat zur Wahl, weitere Vorschläge aus der Versammlung gab es nicht. Martin Schmid wurde daraufhin in offener Abstimmung einstimmig für weitere 2 Jahre zum 1. Vorsitzenden gewählt.
Die Leitung der nachfolgenden Wahlen übernahm Martin Schmid.
Als 2. Vorsitzende stellte sich Karola Russ erneut zur Wahl. Auch sie wurde ohne weitere Kandidaten in offener Abstimmung einstimmig wiedergewählt.
Den selben Verlauf hatte die Wahl des Schriftführers, wo Lothar Miller ohne weitere Kandidaten in offener Abstimmung einstimmig wiedergewählt wurde.
Als Kandidatin für das Amt der Kassenwartin ließ sich Miriam Kunz aufstellen. Sie wurde von der Versammlung in offener Abstimmung ohne weitere Kandidaten einstimmig als Nachfolgerin von Ernst Russ gewählt.
Eine Änderung gab es aus bei der Besetzung des aktiven Beirats. Hier schied Dietmar Otto auf eigenen Wunsch aus. An seiner Stelle ließ sich Ernst Russ auf die Kandidatenliste setzen. Ohne weitere Kandidaten wählte die Versammlung daraufhin in offener und einstimmiger Wahl en bloc den aktiven Beirat:
Monika Moosmayer, Adelheid Müller, Sonja Hunger, Michael Denzel, Claudia Kutz, Waltraud Wieland und Ernst Russ.
Der passive Beirat besteht nach offener einstimmiger Wahl weiterhin aus den Mitgliedern Harald Frick und Bernhard Schmid.
Zum Abschluss der Wahlen verabschiedete Vorstand Martin Schmid das Beiratsmitglied Dietmar Otto, der 20 Jahre im Ausschuss tätig war: ab 2006 zunächst als Vertreter der passiven Mitglieder, ab 2008 als aktives Beiratsmitglied. Zudem kümmere er sich seit Jahren um die Getränke im Probelokal und wird dies auch nach seinem Ausscheiden aus dem Beirat weiterhin machen.
Dankesworte richtete er an Erst Russ, der seit 2006 in der Vorstandschaft tätig war: erst als Schriftführer, dann ab 2015 als Kassenwart. Martin Schmid hob hervor, dass er sich mehrmals zur Wiederwahl zur Verfügung habe, weil sich in den Vorjahren keine Nachfolgelösung ergeben hatte. Besonders freue er sich, dass Ernst Russ weiterhin im Ausschuss in das Vereinsmanagement einbringe.
7. Ehrungen Bei den folgenden Ehrungen konnte Ferdinand Thanner die Ehrung von Vorstand Martin Schmid für 25 Jahre Chorgesang im Frohsinn Rot ehren. Martin Schmid war 2000 als passives Beiratsmitglied in das Chormanagement eingestiegen, begann dann 2001 als aktiver Sänger und wurde bereits im Jahr darauf 2002 zum 1. Vorsitzenden des Vereins gewählt.
Vorstand Martin Schmid durfte daraufhin Tenorsänger Joachim Schmid ebenfalls für 25 Jahre Chorgesang beim Frohsinn Rot ehren. Er hob seine Zuverlässigkeit und seinen sehr guten Probenbesuch heraus, man könne sagen „Wenn die Probe beginnt, bist du da!“ Darüber hinaus ist Joachim Schmid seit vielen Jahren der „Baumorganisator“ für die Hallendekoration bei Festen.
Für 30 Jahre Chorgesang konnten Martin Schmid die Altsängerin Adelheid Müller und die Sporanistin Monika Moosmayer mit der silbernen Ehrennadel des OCV auszeichnen.
Adelheid Müller war schon 1978 für 1 Jahr im Verein, machte dann eine Pause und kam 1996 wieder dazu. Sie begann im Sopran, wechselte dann 2008 in den Alt. Seit 2002 ist sie als Beiratsmitglied an der Vereinsführung beteiligt und sorgt für die Sauberkeit im Probelokal.
Moni Moosmayer ist seit 1996 aktive Sängerin und wirkt seit 2000 im aktiven Beirat mit. Sie kümmert sich seit vielen Jahren um die Geburtstagsgeschenke und erinnert die festgelegten Abordnungen an ihre Geburtstagsbesuchstermine. Und zudem sorgt sie mit der Organisation des Vespers zuverlässig dafür, dass nach den Singstunden keiner sein Bier auf den nüchternen Magen trinken muss.
Martin Schmid dankte im Namen der Chormitglieder für 30 Jahre treue Mitgliedschaft und Chorgesang Und für viele Jahre wertvolle Arbeit im Beirat und ganz besonders für den persönlichen unermüdlichen Einsatz für das ganze „Drumherum“.
9. Verschiedenes
Pfarrer Ziellenbach griff das zuvor gefallene Wort „Zufriedenheit“ auf. Diese Zufriedenheit sorge für die langjährige Kontinuität, weil der Chor ein Stück „Heimat“ gebe. Er dankte den Chorsängerinnen und den Sängern, dem Dirigenten Ferdinand Thanner und der gesamten Vorstandschaft für diese Beständigkeit und Verlässlichkeit.
In seinem Ausblick zeigte Martin Schmid auf, wir auf dem Dorffest wieder mit einem Weizenbierstand vertreten sein werden und zudem den Gottesdienst sonntags umrahmen. Ein Vereinsausflug sei zum 1.8.26 am Anfang der Sommerpause, das Grillfest zum Ende der Sommerpause am 5.9.26 und das Herbstkonzert am 17.10.26 mit dem MGV Cäcilia Schnürpflingen geplant. Einen Hoffnungsschimmer zeichnete er damit auf, dass das vorweihnachtliche Singen und Musizieren am 13.12.26 wieder in der Kirche stattfinden kann.
Auch er erinnerte an das Jubiläumsjahr 750 Jahre Burgrieden in 2027, in dem es nicht ein einziges zentrales großes Fest, sondern mehrere Veranstaltungen und Aktionen das ganze Jahr über geben solle. Eine erste Besprechung habe stattgefunden, bei der Karola Russ und Evi Landthaler den Frohsinn vertreten haben.
Die Sanierung der Turnhalle ist geplant. In diese Planungen sind wir als Nutzer der Halle mit eingebunden. Eine der innovativsten Ideen aus dem ersten Treffen mit dem Planer sei die Umgestaltung der Bewirtung durch einen Anbau Richtung Garten, aus dem sowohl der Garten als auch die Halle bedient werden könnten.
Zum Abschluss dankte Martin Schmid seinen Mitstreitern in der Vorstandschaft, der Gemeinde für die kostenlose Überlassung des Probelokals sowie der Kirchengemeinde für die anteilige Übernahme der Dirigentenentlohnung.
Martin Schmid schloss die Versammlung um 21:18 Uhr.











Nach einem beschaulichen glockenartigen Gesang zum Einzug des Chores und dem folgenden "Campanas sobre Campanas" begrüßte Vorstand Martin Schmid die Besucher und versprach eine Stunde mit mehr oder weniger bekannten Liedern und besinnlichen, beschwingten, traditionellen und modernen Klängen. Er sagte, Weihnachten sei eine Zeit, in der man bedürftigen Menschen etwas Gutes tun wolle. Daher gingen die Spenden für das Konzert und der Erlös aus dem anschließenden Umtrunk an den Salvatorianerpater Fernando Lopez, um dessen veilfältige Projekte in Lateinamerika zu unterstützen.

